distance // Week#2

Ohne Titel
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Bereits mit der zweiten Woche kamen die ersten Kopfschmerzen und ich möchte ehrlich sein, auch die ersten Zweifel ob das hier wirklich das Richtige ist.

Ein Wochenende camping ohne Internet war wirklich sehr entspannend, nach Hause zu kommen und all die Dinge zu sehen die während der Zeit Zuhause in Deutschland passiert sind war jedoch nicht so toll. Zu wissen, dass dort immer noch alles beim alten ist und das sich nicht viel verändert hat, aber doch irgendwie alles anders ist, hat mich ein bisschen in Panik versetzt. Ich denke der Unterschied, zwischen Urlaub für eine Woche und eine Woche in einem Land, welches man als sein vorübergehendes Zuhause akzeptieren muss, ist zu verstehen, dass das Leben auch für Familie und Freunde Daheim weitergeht und dass man für einen gewissen Zeitraum kein Teil von so einigen Erfahrungen sein wird. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe das mir alles zu viel wird, weiß ich genauso gut, dass dies hier genau der richtige Ort für mich ist zu diesem Zeitpunkt. Auch wenn ich einiges vermisse, möchte ich nicht zurück. Denn wenn deine Lieblingslieder immer wieder unbewusst von anderen im Auto oder am Lagerfeuer abgespielt werden, dann fühlt man sich einfach wohl. Ich bin umgeben von so vielen unglaublich netten Menschen, dass ich das Gefühl habe gleich selbst als netterer Mensch wiederzukommen.

Arrival // Week #1

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Ich bin nun seit einer Woche in England und auch wenn es sich immer noch wie Urlaub anfühlt, habe ich die Zeit bis jetzt sehr genossen. Ich habe Freunde und Familie kennengelernt, die ersten englischen Fernsehprogramme geschaut, das warme Wetter ausgekostet und sowohl zuhause als auch in verschiedenen Lokalen das leckere Essen genossen. Einen Tag haben wir  in der Stadt verbracht und einen, bei wunderschönem Wetter, am Strand. Ein wenig habe ich mich schon an die Veränderungen gewöhnt, so richtig bin ich jedoch noch nicht angekommen. Ich habe es gar nicht so eilig die Gewohnheiten meiner Heimat hinter mir zu lassen, könnte jedoch nicht glücklicher sein mit den Menschen die mich hier so unglaublich freundlich aufnehmen.

I’m off

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Nichts macht mich so glücklich wie ein erfolgreiches Shooting. Nach einem so schönen Tag mit so erfolgreichen Bildern, bemerke ich einfach immer wieder, was für ein wunderschönes Geschenk ich mit auf den Weg bekommen habe. Zusammen mit Laura und Kathi bin ich nach Bremen gefahren um einen letzten Tag mit meinen Liebsten zu verbringen bevor ich endgültig nach England fliege.

Muse: Laura, Kathi

In wenigen Stunden geht mein Flug nach England und was genau in mir vorgeht kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen. Ob es nun Freude oder Aufregung ist, eins habe ich auf jeden Fall; und das ist Angst. Nicht davor was auf mich zukommt, sondern davor was sich alles verändern wird. Angst davor, meinen einzigen und größten Traum wahr werden zu lassen. Angst, vor was auch immer ich zu bewältigen habe und Angst, all das hier hinter mir zu lassen. Ich habe keine Ahnung wo ich in einem Jahr stehen werde und die Vorstellung von einer so unfassbar großen Veränderung ist einfach überwältigend. Aber größer als meine Angst ist die Freude auf all das Neue, auf all das, wovon ich schon jahrelang träume und auf das, was mich nach einem Jahr nie mehr die Zeit zurückdrehen lassen möchte. Ich möchte das hier, diese Erfahrung, aber was man unerwartender Weise doch dafür opfern muss war mir nie bewusst. Um meine Reise zu starten und immer eine Erinnerung an meine letzten Wochen in Deutschland, mit meinen liebsten Menschen, zu bewahren, habe ich genau das in kleinen Videos festgehalten und zu einem großen Video verarbeitet. Dies ist nur der Anfang einer hoffentlich konsequent durchgesetzten Video Reihe, die ich versuche wöchentlich fortzusetzen, um am Ende des Jahres mein Fernweh mit Erinnerungen stillen zu können. Auf ein erfolgreiches Jahr!

memories

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Die zweite Schulwoche hat bei mir nun angefangen und somit bringe ich auch die England Bilder zu Ende. Zusammenfassend waren meine Ferien ein wahrer Erfolg und ich habe viel erlebt und einige neue Kontakte geknüpft, so dass ich den Schulstart nur so hinnehmen kann. Es gibt noch unglaublich viele Bilder die ich bearbeiten muss, nur macht mein lahmer Laptop mir dabei nicht wirklich viel Mut. Ich muss mich echt überwinden mich ans Bearbeiten zu machen, was eigentlich schade ist, denn es sind in den Ferien einige schöne Bilder, von einigen schönen Menschen herausgekommen. Ich hoffe dass ich mich in den nächsten Tagen mal dazu überwinden kann, ansonsten wird es noch ein bisschen dauern.

Nothing but good vibes and good company

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England 2015

Ich hätte nicht gedacht, dass ich doch so viele England Fotos bearbeitet hatte. Aber na gut, es wäre mir auch irgendwie zu schade sie nicht mehr zu zeigen. An dem Tag waren wir für ein paar Stunden in der wunderschönen Stadt Norwich und hatten einen wunderschönen Vormittag. Abgesehen davon muss ich jetzt aber echt mal ein bisschen öfter posten, weil ich einfach so viele Bilder habe, bei denen ich nicht mehr mit dem posten hinterher komme. Es standen so viele verschiedene Shootings die letztem Tage an und ich weiß nicht wann ich das alles noch zeigen soll.

Please be a traveler, not a tourist

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England 2015

Noch einmal in schönen Urlaubserrinerungen schwelgen, während es draußen nur so schüttet. Meine Ferien sind bereits in 2 Wochen schon wieder zu Ende und ich weiß wirklich nicht ob ich mich noch länger zusammen reißen kann oder schon bald zusammen breche weil ich nicht zurück möchte. Ändern kann man es nicht, ich weiß, aber so wirklich hinnehmen will ich es auch nicht. Ich würde am liebsten die letzten Tage nochmal irgendwo hinfahren um abschließend nochmal alles zu vergessen bevor wieder der Alltag losgeht. Aber ich hoffe die 10. Klasse geht schnell, und was danach kommt ist noch so ungewiss und somit irgendwie total aufregend.

food and friends

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Einen solch schönen Abend wie an diesem Tag, habe ich lange nicht mehr gehabt. Nie habe ich ein so großes und schönes Haus gesehen. Wirklich niemals. Es gab leckeres Essen, alle spielten zusammen eine Runde Baseball und ich war umgeben von tollen Menschen die ich sehr lieb habe. Für mich hätte der Abend endlos so weiter gehen können.
Falls irgendwer noch zufällig einen Reiseplatz frei hat, egal wo es hin geht, ich bin dabei und komme mit. Ich hab keine Lust mehr meinem England Urlaub nach zu trauern und habe das Gefühl Zuhause ist momentan zu klein für mich.

forgotten home

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England 2015
Eine Woche England ist vorbei und es fühlt sich wie nichts an. Eigentlich möchte ich gar nichts zu meinem Urlaub schreiben, es lässt sich einfach nicht in Worte fassen wie unglaublich wichtig der Urlaub für mich war und wie sehr ich wieder zurück möchte. Der Alltag hat mich eiskalt erwischt. Ich habe die Zeit bei meiner Familie so sehr genossen und hätte für immer so weiter machen können. Wie auch letztes Jahr in Argentinien habe ich keinen gewöhnlichen Touristen Urlaub gemacht, sondern bin wieder einmal bei einem Teil meiner Familie untergekommen. Übernachtet haben wir in einer unglaublich schönen Unterkunft, ansonsten haben wir jede freie Minute bei unseren Verwandten verbracht. Die Bilder die ich euch heute zeige sind gerade mal am ersten Tag entstanden. All diese Eindrücke haben mich so überwältigt. Ich weiß nicht in wie viele Teile ich die Bilder tun werde, ich hoffe nur, dass es nicht zu viel wird. Vielleicht kann ich somit meine Trauer ein wenig stillen, nicht mehr da sein zu können.

Great endings with sad goodbyes

Untitled
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Diesmal schreib ich nicht viel, denn viel habe ich auch nicht zu sagen. Eins nur, und zwar sind das die letzten Bilder aus Argentinien die ich euch zeige, und ich würde so gerne einfach wieder zurück. Da musste ich mich nicht ständig um Schule kümmern. Naja, das Leben ist kein Wunschkonzert. Freut euch auf jeden Fall auf den nächsten Post, da gibt es dann mehr Geschwafel von mir.